Bei meiner Radtour im August 2025 bin im Teilabschnitt von Marwede in Richtung Steinhorst über Räderloh im Landkreis Celle diese Fotostelle wieder mal besucht.
Es handelt sich hierbei um die Füsse aus Beton auf den UTM-Koordinaten 32 U 592126 5843949 am Waldrand am Bedarfsweg von Marwede nach Räderloh.
Hier in der Gegend findet man diese Turmfüsse an einigen Stellen, wobei man nicht genau sagen kann wann sie erstellt wurden.
Viele dieser Stelle sind im 2.Weltkrieg gebaut wurden und dienten dann zuerst der Fliegerabwehr und nach dem 2. Weltkrieg zur Überprüfung der Wälder bzw. der Waldbrandbekämpfung als Feuerwachturm.
Feuerwachtürme wurden teiweise bis in die 1980-er Jahre genutz und nachden derer Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war und Aufgrund der moderen Technik mehr ersetzt.
In der Celleschen vom 02.08.2025 wurde ein zweiseitiger Artikel über den Waldbrand in der Lüneburger Heide vor 50 Jahren veröffentlich.
Ganz in der der Nähe von Lutterloh in den Ortschaften bzw. Ansiedlungen Queloh, dem Forstort bzw. Forsthaus Wildeck aus der Nähe von Eschede stand neben anderen Wälder auch der Wald in Vollbrand.
Begonnen haben die Brände am 8. August und wurden erst am 16.August endgültige gelöscht.
Der Waldbrand bei Eschede fing am 10.August an und wurde zuerst von örtlichen Feuerwehr bekämpft, bevor hier auch die Bundeswehr mit Soldaten, sowie Hubschrauber und Bergepanzern zur Unterstützung eingesetzt wurden.
Die Ursache dieser Waldbrände wurden neben dem trockenen und warmen Wetters auch durch fahrlässige Brandstiftung durch Waldbesucher vermutet.
In der ehemaligen Rasthütte auf den UTM-Koordinaten 32 U 575973 5846750 mit Artikel zum Waldbrand am Rande der Severloher Heide die ca. 2014 ersatzlos zurück gebaut wurde und durch eine neue Schutzhütte ohne Artikel ersetzt.
Beim Waldbrandgebiet bei Eschede wird die Brandursache auf dem ehemaligen Grillplatz auf dem UTM_Koordinaten 32 U 576306 5844765 in Höhe des Forstortes bzw. – hauses Wildeck durch unvorsichtiges Verhalten eines Grillplatzbesuchers vermutet.
Während des Waldbrandes gab es einige Schwierigkeiten bei den Zuständigkeiten der Löscharbeiten, was zur Folge hatte das man im Landkreis neben der Aufrüstung der Feuerwehren auch für diese Fälle eine Katastrophenplan zur zukünftige Ereignisse erstellt wurde.
Als weiteres Ergebnis wurde in der Nähe von Dehningshof die Angelbeck an dieser Stelle zum Angelbecksteich als Löschwasserteich und später auch mit einen Rundwanderweg auch am dortigen Gedenkstein auf den UTM-Koordinaten 32 U 576024 5849393 vorbei erstellt.
Hier sind noch zwei Links vom NDR zu den Thema des Blogs gefunden:
Zum einen Link über die Gedenkfeier vom 10.August 2025 aus Meiningen und einen Beitrag aus der Sendung Panorama aus dem Jahre 1975.
Ein wichtiges Thema heut zu Tage ist eben auch das Thema Waldbrand besonders hier Rund um Lutterloh für die Waldbesitzer und Anwohner.
Bei meiner Radtour im April 2025 habe ich nun ein neu gestaltetes Schild zum diesen Thema an der Kreuzung auf der UTM_Koordinaten 32 U 579292 5852049 entdeckt.
Erstellt und angebracht werden diese Schilder von der Gemeinschaft der Waldbesitzer Celler Land mit den Hinweisen was man im Wald nicht machen sollte und einen QR-Code des deutschen Wetterdiensteszu diesen Thema.
An dieser Kreuzung gehen zu einen der Bedarfsweg aus Richtung Weesen bei Hermannsburg in Richtung WP Queloh an der Landestraße 280 zwischen Eschede und Hermannsburg, sowie der Verbindungsweg aus Richtung Oldendorf bzw. Angelbecksteich in Richtung Lutterloh bei Unterlüß.
Wie schwer die Folgen eines Waldbrandes sein können, war ich August 1975 hier in Gegend aber auch Wendland mit 13000 Hektar Fläche zu sehen und deshalb wurde z.B. auch mit der Angelbecksteich als Löschwasserteich mit seinen Gedenkstein angelegt.